Skulpturen und Objekte

Die Roya-Serie

Abstrakte Formen mit einem klaren, harmonischen und ruhigen Charakter.

Grundmuster ist eine ruhige und harmonische Form, die meist einen besonderen Akzent durch eine längs der Hauptrichtung verlaufende Hohlkehle oder abgesetzte Fläche erhält. Diese Fläche ist mit einer kontrastierenden Bearbeitung versehen. Ein figürlicher Charakter ist nicht beabsichtigt. Alle Roya-Skulpturen erhalten eine spezielle Signatur mit der aktuellen Nummer innerhalb der Serie.

Die ersten Roya-Skulpturen entstanden 2004. Jahr für Jahr fertigt Rainer Scheer einige neue Objekte für diese Serie . Die Skulpturen erhalten alle den Namen Roya mit einer fortlaufenden Nummer.

Abstakte Skulpturen

Einzelstücke, die keiner bestimmten Richtung folgen und gelegentlich einen experimentellen Charakter haben können.

Schon vor Beginn seiner Selbstständigkeit (1992) hat sich Rainer Scheer neben der naturalischen und klassischen Bildhauerei mit abstakten Formen auseinandergesetzt. Die waren zunächst verspielter und eher figürlich.

Parallel zur Entwicklung der später entwickelten Roya-Serie sind jedoch auch rein abstrakte Objekte entstanden – teils als Auftragsarbeiten, teils als Versuche einer neuen Formensprache.

Kennzeichnend für die Skulpturen des Bildhauers sind gewölbte Flächen, die an den Kanten eine harmonische Linienführung aufweisen. Eine Symmentrie vermeidet der Künstler bewusst, um trotz aller Schlichtheit eine optische Spannung zur erreichen.

Abstrakt-figürliche Skulpturen

Auf das Wesentliche reduzierte aber doch klar menschliche Formen, manchmal auch Tierfiguren. Diese Arbeiten wirken vor allem durch ihren körpersprachlichen Ausdruck oder ihre spannungsvolle Haltung.

Diese Art der Darstellung war für Scheer in den ersten 15 Jahren seiner Selbstständigkeit dominant und ist noch immer ein Schwerpunkt der künstlerischen Arbeit. Es ist immer wieder faszinierend, wie eindeutig wir auch der reduzierten Körperform einen Ausdruck zuschreiben können.

Die kubistischen Skulpturen sind etwas leichter zugänglich, als die noch abstrakteren Objektformen. Sie finden bei Ausstellungen großen Anklang und werden als Auftragsarbeiten oft nachgefragt.